South Park - make love not warcraft
…am Beispiel einer Panorama Sendung, eine Produktion des NDR und ausgestrahlt am 5.4.2007 im Ersten Deutschen Fernsehen.
Spiel ohne Grenzen - wenn Computersucht die Kindheit zerstört
“Demagogie betreibt, wer bei günstiger Gelegenheit öffentlich für ein politisches Ziel wirbt, indem er der Masse schmeichelt, an ihre Gefühle, Instinkte und Vorurteile appelliert, ferner sich der Hetze und Lüge schuldig macht, Wahres übertrieben oder grob vereinfacht darstellt, die Sache, die er durchsetzen will, für die Sache aller Gutgesinnten ausgibt, und die Art und Weise, wie er sie durchsetzt oder durchzusetzten vorschlägt, als die einzig mögliche hinstellt.”
Nach Martin Morlock, (1977): Hohe Schule der Verführung. Ein Handbuch der Demagogie. Econ Verlag: Wien/Düsseldorf, S.24
siehe auch hier
Quelle: Wikipedia
Es reicht für einen guten Egoshooter nicht aus, einfach nur ein Killerspiel zu sein. Nein jetzt muss es mindestens noch ein Nazi und Faschismus verherrlichendes Spiel wie z.B. Call Of Duty sein, um ahnungslose Zuschauer in Angst und Schrecken zu versetzen.
Panorama - eine Produktion des WDR berichtete in seiner aktuellsten Ausgabe ebenfalls über das brutale Spiel “Der Pate”. Ziel des Spieles sei es so viel wie möglich Frauen zu vergewaltigen.
Das eine so peinliche Fernsehproduktion von unseren GEZ Gebühren finanziert nicht auch noch über den König der Killerspiele Counterstrike herzieht mag wohl daran liegen, dass Günther Beckstein in einem Stern Interview höchst persönlich von einem Verbot von Counterstrike absieht.
Mit einem ablehnenden Lächeln über die Drohungen der Spiele-Entwickler Deutschland zu verlassen beendet die Moderatorin den hetzerischen Beitrag. Nach dem Beitrag befragt(e) Panorama in seiner Online Umfrage die Zuschauer: Sollen diese Killerspiele verboten werden?. Da kann ich nur über das Ergebnis lächeln !!!
Laut einer heutigen Pressemitteilung wollen Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und Armin Laschet, Familienminister in Nordrhein-Westfalen, ein Sofortprogramm zum besseren Jugendschutz starten. Mit dieser Aktion soll der Bayrische Gesetzesvorstoss verhindert werden.
Das Hauptanliegen dieses Sofortprogramms besteht darin, einen sinnvollen Schutz für Kinder und Jugendliche vor gewaltverherrlichenden Medien zu bieten, ohne dabei Computerspiele zu verteufeln und Erwachsenen ihrer Selbstbestimmung zu berauben.
In dem Programm soll sich der Ankauf von Spielen und Filmen mit Gewaltinhalten deutlich erschweren. Per Definition werden die Medien, die “von Gewalt bestimmt werden”, unter ein automatisches Verkaufsverbot für Minderjährige fallen. Auch die die BPjM würde diese Titel nicht mehr prüfen und ein Händler, der solche Spiele an Kinder und Jugendliche unter 18 verkauft, macht sich strafbar.

Deutschland hat in vielen Bereichen des technologischen Fortschrittes bereits den Zug verpasst. Auch im Bereich der Entertainment Software hinkt Deutschland dem Rest der Welt hinterher. In Japan und den USA konzentrieren sich die Innovationen im Bereich der Entwicklung von Computerspielen. Ein wichtiger Wirtschaftsektor wenn man bedenkt das die Umsätze der Spieleindustrie schon seit einigen Jahren die Filmbranche samt Hollywood überholt haben.
Ziemlich einsam aber erfolgreich stellt sich ein deutsches Entwicklerteam der weltweiten Konkurrenz. Das Spieleentwicklungsunternehmen CRYTEK GmbH wurde 1999 von drei Söhnen eines türkischstämmigen Gastarbeiters in Coburg gegründet und ist zur Zeit die erfolgreichste Game-Schmiede Deutschlands.
Das Erstlingswerk von Crytek ist der EgoShooter FarCry, der im April 2004 auf den Markt kam und ein Welterfolg mit 2,4 Millionen verkauften Exemplaren zum Vollpreis wurde. Die für das Spiel eigens entwickelte Grafik-Engine galt zu dieser Zeit als technologisch höchst fortschrittlich und war einzigartig für ihre realistische Darstellung von Außenwelten.
Nach dem letzten Amoklauf eines Schüler in Emsdetten hat sich in Deutschland viel getan. Politiker, Populisten und Moralapostel haben sich vereint um die Schuld für solche Taten sogenannten Killerspielen in die Schuhe zu schieben.
Bayern macht nun ernst und hat gestern den »Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des Jugendschutzes« eingereicht. In einer der nächsten Bundesratssitzungen wird der Entwurf dann ausführlich behandelt werden. Weiterlesen »