Die CeBit 2007 öffnet in wenigen Wochen Ihr Pforten. In Hannover werden dann ab dem 15.März die neuesten Technologien und deren Einsatzmöglichkeiten dem potentiellen Kunden präsentiert. Eine für die Wirtschaft wichtigste Technologie mit Wachstumspotential soll Ihren Durchbruch in diesem Jahr schaffen. Gemeint ist RFID - Radio Frequency Identification.
Was ist RFID eigentlich?
Im Prinzip können mittels eines kleinen Chips, welcher als Transponder seine Daten an ein dazugehöriges Lesegerät abgeben kann, Objektbezogene Daten ausgetauscht, ausgewertet und gespeichert werden.
Genau diese Tatsache aber bereitet unseren Datenschützern Kopfzerbrechen.
Die Cebit 2007 befasst sich mit dem Thema RFID frei nach dem Motto “Was ist das Internet der Dinge?”. Wohin entwickelt sich der Barcode? Wie wird die EU-Kommission das Thema weiter begleiten? Wo sieht sie Handlungsbedarf? Welche Aktivitäten plant die Bundesregierung zu RFID während der EU-Ratspräsidentschaft?
Zentrales Ziel der IT-Verbände ist es, die Akzeptanz dieses Themas in der Bevölkerung und in der Wirtschaft weiter zu erhöhen.
Siemens macht dies ganz klassisch und wird auf der CeBIT ein komplettes Portfolio von Produkten und Dienstleistungen rund um RFID aus einer Hand präsentieren. Dieses umfassende Spektrum soll Firmen den Einstieg in RFID-Lösungen erleichtern und Investitionen senken. “Punkt”
Was in Bereichen der Logistik und Lagerwirtschaft schon fast Normalität ist, soll auch in der Medizin seinen Einsatz erhalten. Für die einen sind sie der Inbegriff des Orwellschen Albtraums, für andere ein technischer Fortschritt, der sich nach Möglichkeit auch gewinnbringend vermarkten lassen soll: Implantierbare RFID-Chips für Menschen.
Die US-amerikanische VeriChip Corporation, die im Jahr 2004 von der Arzneimittelaufsichtsbehörde FDA (Food and Drug Administration) eine Zulassung für implantierbare RFID-Chips im Humanbereich in den Vereinigten Staaten erhalten hatte, konnte bis Ende 2006 erst 222 Patienten dafür gewinnen, sich den 1,2 Zentimeter langen und 2 Millimeter dicken Glaszylinder mit passivem RFID-Transponder unter die Haut einpflanzen zu lassen.
Gedacht ist das VeriChip-Implantat-System Unternehmensangaben zufolge vor allem für Patienten, die bewusstlos in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die auf dem RFID-Chip gespeicherten Patientendaten werden mit dem Krankenhaus-Managementsystem gekoppelt, sodass medizinische Abteilungen wichtige Parameter über bislang erfolgte Untersuchungen oder therapeutische Maßnahmen direkt auf dem Computer-Bildschirm abrufen können. Eingesetzt wurde das System zuletzt auch von der US-amerikanischen Katastrophen-Einsatztruppe DMORT (Disaster Mortuary Operational Response Team), um Todesopfer des Wirbelsturms Katrina besser identifizieren zu können. Wurde eine Leiche gefunden, injizierten die Einsatzkräfte einen RFID-Chip mit 16-stelliger Verifizierungsnummer. Zusätzlich wurden Informationen zur Fundstelle und zum Zustand der Leiche aufgenommen, die ebenfalls in eine Datenbank eingepflegt wurden.
siehe auch: Bundestrjaner vorerst abgelehnt
Welche Anwendungen für RFID Chpis kennt Ihr? Welche davon findet Ihr sinnvoll oder welche davon überzogen?
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