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Davon träumte die Stasi!

Gestern legalisierte der NRW Landtag Online-Durchsuchungen von Festplatten!

Mit der Vorratsdatenspeicherung begann ein neues Zeitalter des Überwachungsstaates. Die Verfassung wird nach und nach von unseren gewählten Volksvertretern zerpflückt.

Die neuesten Bemühungen dem Individuum hinter Glasfaserkabel und Highspeed DSL Leitung auf die Finger zu schauen startet der Landtag des NRW. Der legale Trojaner des Staates für deinen Rechner.

Kürzlich noch urteilte der Bundesgerichtshof, dass Online Durchsuchungen von PC Systemen von Seiten des Staates nicht legal seien. Keine zwei Wochen sind seit dem vergangen und der Landtag in NRW verabschiedete gestern mit der Stimmmehrheit von CDU und FDP das neue Verfassungsschutzgesetz, welches eine rechtliche Grundlage für genau jene, vor kurzem noch illegale, Handlung schafft.

Weitere Bundesländer werden folgen !!!
Vorwand: Terrorbekämpfung…

Todestag der User-Freiheit!
Online-Durchsuchungen


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Grausam o.OSchlecht :-(Geht so ...Nice !Yeehaa !!!
(3 Bewertung(en), durchschnittlich: 5 von 5)
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Hare schrieb,

21. Dezember 2006 @ 16:54 Uhr

Originaltext von KonRAD!
Es ist wirklich ein brisantes thema und mir fällt dazu nur ganz spontan ein:

“Fuck the System, wenigstens ein bisschen!”

Wo soll das denn alles noch hinführen?

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Kruppi schrieb,

21. Dezember 2006 @ 18:11 Uhr

Ein bassender Peitrag für ein prisantes Thema :mrgreen: Aber mal Spass beiseite ich hab auf gar keinen Fall die da oben Genannten gewählt und werde es auch nicht in der Zukunft tun. Was die Vorratsdatenspeicherung angeht bin ich geteilter Meinung. Sicherlich können die Daten missbraucht und zweckentfremdet genutzt werden. Aber sind wir doch mal ehrlich, letztendlich steht doch nur hinter aller Empörung die Angst bei Emule und Co. erwischt zu werden! *THESEAUFSTELLENTU*

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Hare schrieb,

21. Dezember 2006 @ 18:27 Uhr

HEHE, danke für deinen Hinweis, hab den Fehler behoben!
Mit deiner These kann ich mich da allerdings nicht anfreunden. Ich finds einfach nur erschreckend wie weit der Staat bis in unsere eigenen vier Wänden und unser Privatleben eindringen kann…ich mein was soll das, wolln die feststellen wo wir surfen, Kaufeigenschaften, Marktanalysen fürs Online-Dasein, Wirtschaft voran treiben, wo ist der nächste Kleinkriminelle, wo sind die Schläfer, wer klaut Daten aus dem Netz, wer setzt welche rein, … angst,heul,heul …

Staat:
“Hey ich bin ein schwacher Staat, und ich fürchte mich vor meinen Bürgern”!
SchlechtesGewissenDesStaates gepeinigt von Paranoia:
“Überwache Alle mein Freund, dann wirst du stärker und stärker!”

Ach komm, ich finde der Staat pullert sich einfach nur in die Hosen!
Wenns schlimmer wird ist es Zeit das Land zu verlassen!
*MEINEMEINUNG*

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Hauptmann schrieb,

22. Dezember 2006 @ 11:43 Uhr

Weglaufen bringt es auch nicht. Welcher Staat unter der westlichen Hemisphäre tut dies nicht? Ich möchte nicht wissen, was in den USA oder Russland (beides auch sogenannte DEMOKRATIEN) durchgeführt und vertuscht wird, in Frankreich ist z.B. Kryptographie für den privaten Anwender verboten. Zudem gibt es hier in Deutschland immernoch Mittelchen und Wege, Tools z.B., die diesen Kräften dass Leben schwer machen.
Nehmen wir eMails - was wäre, wenn nun endlich mal die Leute anfangen ihre Mails grundsätzlich zu verschlüsseln, selbst die Geburtstagsgrüße an ihre Oma’s, die ja eigentlich “irrelevant” für die Terrorbekämpfung sein sollten, aber der Staat möchte aus reiner Neugier (es könnte ja etwas wichtiges drinnen stehen, was für ihn nützlich sein könnte) diese “geheimen” Daten sicher trotzdem lesen, dumm nur dass die heutigen Verschlüsselungsalgorithmen sind mittlerweilen recht stark sind, so dass der Zeit- und Kostenfaktor unermesslich hoch für den Staat wird, in Anbetracht dessen, dass die für ihn tatsächlich nutzbaren Informationen nicht mal einen zweistelligen Prozentsatz erreichen dürften.
Da auch Geld für den Staat nicht in unbegrenzter Menge zur Verfügung steht, wird er sicherlich bald prüfen, ob der enorm geringe Nutzen den Riesenaufwand gerecht wird.

Daten, die Urhebrechtsverletzungen hervorrufen könnten, sind dem Staat völlig Rille - Urhebrechtsverletzungen, dürften meines Wissen unters Zivilrecht fallen und solange die Musik-/Film-/Softwareindustrie, sein Opfer nicht anzeigt und als Ankläger tätig wird, gibt es auch keine Prozesse - frei nach dem Motto: wo kein Kläger, da ist auch kein Richter ;)

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Anonym schrieb,

25. Dezember 2006 @ 19:07 Uhr

Urhebrechtsverletzungen sind schon längst kein Kavaliersdelikt mehr. Aber man muß Dir recht geben. Wo kein Kläger da kein Richter. Nur stellt sich nun die Frage wohin es mal führt mit diesen neuen gesetzen und regelungen oder glaubt von euch jemand im ernst das die wirklich nur den terrorismus bekämpfen wollen? “Raubkopierer sind Verbrecher” schreien schon die neusten Werbespots im Fernsehen. Wohl war das die Politik die Gesetze macht, die politik wird aber auch von Wirtschaft und Lobby beeinflußt und Geld regiert nunmal die welt….. der rest erklärt sich von selbst…. und all diejenigen die nun von sich behaupten, ja all ihre Software ganz legal erworben zu haben, sind deswegen nicht weniger interesssant für wirtschaftliche Interessen. …

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