Der Genetische Fingerabdruck
Am Montag, den 10.09.1984 wurde die Idee zum so genannten genetischen Fingerabdruck geboren. Der Erfinder Alec Jeffreys kam zufällig darauf, als er sich gerade mit dem menschlichen Erbgut, der so genannten DNA, beschäftigte. Jeder Mensch ist einzigartig in seinen Genen und hat unverwechselbare Merkmale in seinem Erbgut, zu sehen an ganz bestimmten Abschnitten in der DNA. Jeffreys erkannte, dass man dies zur Identifikation und zur Bestimmung von Verwandtschaftsverhältnissen nutzen kann, denn die genetischen Merkmale werden vererbt und können mit Hilfe einiger wissenschaftlicher Tricks als Muster dargestellt werden – als genetischer Fingerabdruck. Und schon kurze Zeit später, im Sommer 1985, wurde ein solcher Fingerabdruck zum ersten Mal vor Gericht verwendet: Die britische Einwanderungsbehörde verweigerte einem Jungen aus Ghana die Einreise mit der Begründung, er wäre womöglich nur der Neffe und nicht der Sohn einer in London lebenden Frau. Doch der genetische Fingerabdruck zeigte, dass der Junge tatsächlich der Sohn war, und so durfte er einreisen. Inzwischen ist die Methode verbessert worden, man braucht nur noch winzige Spuren, zum Teil reichen einzelne Zellen, die jemand hinterlassen hat, um daraus einen genetischen Fingerabdruck zu erstellen. Einerseits können nun sogar sehr alte Mordfälle im Nachhinein aufgeklärt werden, andererseits gibt es auch Entlastungen für unschuldig Verurteilte. Das kann man auch ganz oft auf RTL2 in den ganzen Serien wie z.B. „Ungeklärte Morde“ ständig sehen. Feine Sache also.
1986 Physik
Die Hochtemperatur-Supraleiter
Strom ohne elektrischen Widerstand fließen zu lassen ist eine verlockende Vorstellung. Schon 1908 entdeckte der niederländische Physiker Heike Kamerlingh-Onnes die Voraussetzung dafür: die so genannte "Sprungtemperatur" von Metallen. In der Nähe des absoluten Nullpunkts von rund minus 273 Grad Celsius schließen sich zwei Elektronen zu "Cooper-Paaren" zusammen. Diese Paare ändern ihren Quantenzustand, also zum Beispiel ihre Energie und ihren Drehimpuls, dann nur noch gemeinsam. Dadurch wird der elektrische Widerstand verkleinert, Strom kann nun fast ohne Verlust durch den Supraleiter fließen. Um Metalle supraleitend werden zu lassen, mussten sie mit flüssigem, rund minus 269 Grad Celsius kaltem Helium gekühlt werden.
Die Physiker Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller fanden 1986 einen einfacheren Weg: Sie entdeckten Kupferoxide, die ihre Sprungtemperatur schon bei etwa minus 173 Grad Celsius erreichen. Diese "hochtemperatur-supraleitenden Kupferoxide" können mit flüssigem Stickstoff (minus 196 Grad Celsius) anstelle des teuren Heliums gekühlt werden. Heute werden Supraleiter zum Beispiel zur Erzeugung von starken Magnetfeldern bei der Kernspintomographie genutzt. Und da minus 173 Grad so verdammt viel sind, heißen sie Hochtemperatur-Supraleiter ;).
1990 EDV
Die wichtigste Erfindung seid dem Fernsehen ;) Das Internet
1969 ist es soweit, das erste Netz entsteht. Forscher der Universität von Los Angeles nehmen per Telefonkabel Verbindung zum Stanford Research Institute auf. Die Vernetzung von Großrechner zu Großrechner gelingt über zwischengeschaltete Prozessoren, so genannte IMPs (Interface Message Processor), die von der amerikanischen Entwicklungsfirma Bolt, Beranek & Newman (BBN) gebaut wurden. Übertragen werden zunächst nur Buchstaben, ganze drei schaffen es: "L", "O" und "G", wobei beim G die Leitung zusammenbricht. Später am Tag funktioniert die Verbindung dann problemlos. Los Angeles, Stanford, Santa Barbara und Utah sind die ersten vier Knotenpunkte des so genannten ARPANETS.
In den 80er Jahren gibt es regen Datenaustausch, allerdings ist das Internet immer noch Forschern und staatlichen Institutionen vorbehalten. 1990 wird der Wandel eingeläutet: Tim Berners-Lee, Forscher am europäischen Institut CERN in Genf entwirft mit Hilfe seines Forscherkollegen Robert Caillau das Konzept eines weltweiten Netzes. Die Informationen und Seiten, die im Internet zur Verfügung stehen, sind leichter zu finden, wenn man sie untereinander verknüpft, oder, wie man heute sagt, verlinkt. Was Wissenschaftlern die Recherche im Netz vereinfacht, öffnet das Internet jetzt für alle: Die Bedienung wird einfacher dank übersichtlicher Benutzeroberflächen und Browser. Dabei ist die Verknüpfung durch Hypertext, ebenfalls von Berners-Lee entwickelt, sehr nützlich. Und jetzt geht der Internet-Boom geht richtig los - durch immer schnellere Datenwege und mobile Geräte steigt die Zahl der Nutzer unaufhaltsam. Zwar sind Dritte-Welt-Länder wie Afrika und Südamerika noch immer unterrepräsentiert, doch steigt auch dort die Zahl der Internetnutzer, zumindest in den Städten. Die Europäer surfen laut der Studie des europäischen Online-Vermarktungsverbandes EIAA mehr als zehn Stunden wöchentlich im Netz. Und E-Mails verschickt in Deutschland fast jeder zweite, der älter ist als 10 Jahre: 47 Prozent, so das / ermittelte das Statistische Bundesamt, nutzt regelmäßig die elektronische Post. Dazu kommen noch die ganzen Onlinegamer wie wir. Aber die Koreaner kann man einfach nicht toppen die Idioten verecken schon vor Ihren PC´s oder lassen Ihre Kinder verhungern und nur wegen dem Online-Rollplay-Game „World of Warcraft“ und somit sieht man das auch das Internet seine Opfer fordert…
Physik 1991
Künstliches Sonnenfeuer…
http://www.macromafia.net/2006/04/07/kunstliches-sonnenfeuer/
Ergänzend dazu ist noch zu sagen das die arbeiten am Reaktor 2016 beginnen sollen und ein wirklicher Kernreaktor mir dauerhafter „Künstlicher Sonne“ nicht vor 2050 zu erwarten ist. Sehr ernüchternd aber realistisch.
Genetik 2000
Das Menschliche Genom ist Entschlüsselt
Am 26. Juni 2000 ist für Genforscher ein Jahrtausendwerk vollbracht, das menschliche Genom ist in einer Arbeitsversion entziffert und die Ergebnisse sollen bald darauf der Weltöffentlichkeit vorgestellt werden. Wissenschaftler des Internationalen Humangenomprojekts haben zehn Jahre damit verbracht, die genaue Anordnung von Basenpaaren in einem Teil der menschlichen DNA herauszufinden – mehr als drei Milliarden Genbuchstaben wurden entziffert. Von dieser Fleißarbeit erhoffen sich die Wissenschaftler, die Funktionsweise des Organismus und die Entstehung bestimmter Krankheiten besser zu verstehen sowie neue Therapien und Medikamente zu finden. Dem voraus ging 1997 das allseits beliebte und geklonte Schaf Dolly.
Schließlich heißt es am 14. April 2003: "Wissenschaftler des Humangenomprojekts verkünden heute in Washington die erfolgreiche Vollendung der Entzifferung des menschlichen Genoms." Was da genau entziffert wurde, ist aber längst nicht der ganze Code des Lebens. Dass in den Medien immer wieder von der Entschlüsselung des Erbgutes gesprochen wurde, ist nach Meinung der Wissenschaftler zu optimistisch ausgedrückt. Was die Genforscher getan haben, lässt sich vergleichen mit der Arbeit an einem Buch in einer unbekannten Sprache: Man hat die Buchstaben identifiziert und in der richtigen Reihenfolge aufgelistet, kennt aber nicht den Sinn der Wörter. Was also 2003 verkündet wurde, ist die genaue Abfolge der vier Basenpaare Adenin, Thymin, Cytosin oder Guanin in dem Teil der DNA, der genetische Information trägt. Aber ein großer Teil der Information über die Funktionsweise der Gene, die von den Basenpaaren codiert werden, ist noch gar nicht bekannt und liegt möglicherweise auch in ganz anderen Bereichen der DNA verborgen. Somit werden wir wohl noch auf Allheilmittel verzichten müssen.
Wer es doch geschafft hat sich hier durch zu wälzen dem sei Gedankt, denn es ist der ganze Freitag Abend draufgegangen. Aber ich hatte eh nix vor
und der Trieb Ranzler zu besiegen ist einfach Größer J .
(Quellen: Serie aus mehreren Heften des PM-Magazins, Wikipedia, http://www.quarks.de/dyn/26411.phtml und Auszüge aus den Artikeln der Autoren: Axel Bach, Franziska Badenschier, Christoph Marty, Anke Rau, Tanja Winkler )
An dieser Stelle muss ich noch sagen, dass mich Danilo auf die Idee gebracht hat.
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nice nice nice kann ich da nur sagen, mit so einem Meisterwerk haste es verdient zu siegen. Ich hoff doch aber, dass des hier auch weiter so geht und net nur eine Eintagsfliege war. mach weida so