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Dresden schuldenfrei!

Dresden ist schuldenfrei!

Heute wurde bekannt, dass der Deal zwischen der Wohnungsbaugesellschaft (Woba) Dresden und dem US-Investor „Fortress“ geklappt hat. Das heißt, Dresden ist mit einem Schlag schuldenfrei. Die Wohnungsbaugesellschaft wurde zu 100% übernommen. 48000 Wohnungen, 1300 Gewerbeeinheiten mit 492 Mitarbeiter sind jetzt in den Händen des Amerikanischen Investors. Alles in allen kam eine immense Summe zustande. Angedacht war, für die Woba 640 Millionen Euro netto zu erziele, damit hätte nicht ganz die Schuldenlast aufgefangen werden können, doch aber erheblich zum wohl der Stadt beigetragen. Die Fortress Deutschland GmbH, eine Tochterfirma eines amerikanischen Pensions- und Geldanlagenfonds, bot der Stadt einen Preis, welcher schwer abzulehnen war. 1,7 Milliarden Euro brutto nach Abzügen noch 982 Millionen Euro und die komplette Schuldenlast von 740 Millionen Euro konnte aufgefangen werden. Eingeleitet hat das Oberbürgermeister Ingolf Roßberg (FDP). Er hat die Stadtverwaltung beauftrag mögliche Investoren zu finden und das hat im vollen Maßen geklappt.

Was passiert mit den Wohnungen und den ehemaligen Mitarbeitern der Woba?

Dieser Investor ist mehr als ein Glückstreffer für die Stadt. Nicht das er nur Dresden Schuldenfrei macht, nein Fortress übertrifft auch alle vom Stadtrat aufgelegten Vorgaben für den Verkauf der Wohnungen. Aus 35.000 Wohnungen, die in den Bestandschutz aufgenommen werden sollten, wurden 41.000 Wohnungen. Der Kündigungsschutz aller Mitarbeiter wurde von drei Jahren auf fünf Jahre erhöht. Für die Mieter gilt, laut diesem Vertrag, der Sozialcharta genannt wird, ein lebenslanges Wohnrecht für Mieter über 65 Jahre, Behinderte und es gibt eine Mieterhöhungsobergrenze.

Fazit:

Wenn so ein Glücksengel mit nen paar vielen Millionen Euro sich in den Karl-Marx-Kopf verlieben würde, käme das sicherlich auch unserer Stadt zu gute. Aber hey, wir reißen dafür lieber alle schönen Altbauten nieder und vielleicht ist ja dann unser so geliebter „Nüschel“ ganz allein auf weiter Flur.

 marx-engel Dresden schuldenfrei!

Bundesweite Umfrage der tollsten Städte ergab:

Laut einer Bundesweiten Umfrage wurde festgestellt, dass Dresden die Drittbeliebteste Stadt in ganz Deutschland ist. Bewertungskriterien waren unter anderem Wohnungslage, Zufriedenheit der Bürger und Sehenswürdigkeiten. Chemnitz dagegen erreichte einen enttäuschenden (um den) 70ten Platz und belegte somit einen Rang im letzten Drittel der teilgenommen Städte.

 

 


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Grausam o.OSchlecht :-(Geht so ...Nice !Yeehaa !!!
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RanZler schrieb,

7. April 2006 @ 16:06 Uhr

Schickes Bildschen haste da gemacht

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Kruppi schrieb,

7. April 2006 @ 16:21 Uhr

Ganz so toll scheint das aber nicht zu sein, hab gestern eine Reportage dazu auf MDR gesehen. Die Investoren scheinen nach deren Recherchen die Mieten um 50% zu erhöhen und führen somit eine Teilung der Wohngegenden in Arm und Reich durch. Die Stadt Berlin kauft mittlerweile auch schon wieder Wohnungen von den Investoren zurück. Und wer bezahlt das Ganze?? XD

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Hare schrieb,

7. April 2006 @ 16:22 Uhr

ich gebe mir auch bei meinen berichten mühe…

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Hare schrieb,

7. April 2006 @ 16:26 Uhr

hmm…in sofern hast du ja recht…finde aber das 50% ein bissel übertrieben sein muss dann das kann ja kein mensch tragen. naja die sozialcharta gibt auch nur eine mieterhöhungsobergrenze an…und die selber hat ja die stadt auferlegt. das nutzt natürlich fortress in vollen zgen aus.

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Konrad schrieb,

7. April 2006 @ 16:31 Uhr

Das der amerikanische Investor nun die gesamten Dresdner Immobilien besitzt, mag finanziell im Moment sicher ganz toll für die Stadt Dresden sein.
Was aber bringt die Zukunft für Mieter und Gewerbetreibende sowie den Mitarbeitern der Wohnungsgesellschaft.
Ich finde die hegemonale Form des Kapitals wird Dresden nun auch ohne den Schulden in Abhängigkeit halten. Der amerikanische Investor wird sicherlich in naher oder später Zukunft Profit aus seiner Geldanlage ziehen wollen. Wie wird er das wohl tun?
Dem FDP Mann Ingolf Roßmann (Oberbügermeister) wird dies in 10Jahren egal sein. Den Dresden-Neustadt Bewohnern unter 65Jahren sicherlich nicht.
Ich wünsche den Dresdnern stabile Mietpreise, anständige Wohnverhältnisse auch für Geringverdiener und eine zukünftig weiterhin sinnvolle Finanzpolitik der Stadträte und Bürgermeister.

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Kruppi schrieb,

7. April 2006 @ 16:35 Uhr

Sollte keine Kritik zu deinem Beitrag sondern zu den Methoden der US-Investoren sein. Is aber klar das es bei solchen Verträgen in Millionenhöhen zu Sonderkonditionen kommt und sicherlich gibt’s "Provisionen" für die Einfädler, die können sich allemal so ne Wohnung leisten.

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Kruppi schrieb,

7. April 2006 @ 16:38 Uhr

Nochmal zur Erklärung:

he|ge|mo|ni|al <zu → …ial>: a) die Vormachtstellung habend; b) die Vormachtstellung erstrebend.

@Konrad
Wenn du schon auf die Kacke haust schreib’s richtig :D

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Konrad schrieb,

7. April 2006 @ 16:49 Uhr

hehe i vergessen

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Kruppi schrieb,

7. April 2006 @ 16:49 Uhr

man ich kling schon wieder wie ein korrektes orschluch, is nich böse gemeint :D

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